Während Österreich beim ersten Spiel in Schottland auf die Legionäre aus Deutschland und Frankreich verzichten muss, darf hingegen Deutschland seine England-Legionäre einfliegen.
Für Spieler aus Deutschland gibt's also keine Sondererlaubnis, für Kicker aus den englischen Ligen schon. Timo Werner, Kai Havertz und Ilkay Gündogan müssen nach ihrem Aufenthalt bei der DFB-Elf in "Arbeitsquarantäne" - bis auf Training und Spiele ist ihnen Kontakt mit anderen Personen untersagt.
Die Hoffnung des ÖFB-Teams auf eine ähnliche Sonderregel für Deutschland-Legionäre ist schwindend gering. So werden beim Auftakt in Glasgow (25. März) vorrangig Spieler aus der heimischen Bundesliga ihre Chance bekommen.
Bei Österreichs zweitem Gegner Dänemark (28. März) wird der Superstar fehlen: Christian Eriksen muss mit seinem Team Inter Mailand in Kollektiv-Quarantäne.
Kritik an der aktuellen WM-Quali gibt es weltweit, so motzt etwa Gambia-Teamchef Tom Saintfiet: "Es ist in erster Linie eine schlechte Entscheidung, es den Vereinen zu erlauben, Einberufungen abzulehnen und trotzdem die Qualifikation fortzusetzen. Die FIFA hätte die Beziehung zwischen Vereinen und Nationalteams niemals berühren dürfen."