WM-Turbulenzen! Saalbach fehlen Millionen vom Bund

Probleme vor der Ski-WM in Saalbach
Probleme vor der Ski-WM in SaalbachGEPA
Saalbach-Hinterglemm ist 2025 Gastgeber der Ski-WM - doch vor dem Heim-Event fehlen offenbar zugesagte Millionen vom Bund.

Die nächste Ski-WM steigt 2023 in Meribel-Courchevel, doch die darauf folgenden Weltmeisterschaften finden bereits in Österreich statt. Logisch, dass die Alpenrepublik als Ski-Großmacht ein Top-Event veranstalten will. Doch im Vorfeld zeichnen sich Probleme ab - und zwar beim Geld.

Saalbachs Bürgermeister Alois Hasenauer lässt jetzt nämlich mit einer brisanten Aussage aufhorchen: "Wir kalkulieren mit einem Budget von 40 Millionen Euro, das zwischen Bund, Land und Gemeinde aufgeteilt wird. Aber vom Bund fehlt nach wie vor das Geld." Das könnte fatale Auswirkungen haben: "Was Infrastruktur betrifft, werden wir uns nach Alternativen umschauen müssen."

Wichtige Zahlungen

Beim offenen Betrag soll es sich um 15 Millionen Euro handeln. Organisations-Chef Bartl Gensbichler führt aus: "Und von diesem Betrag geht es um 2,5 bis drei Millionen, die vom Finanzministerium kommen sollen. Wenn von dort der Sanctus nicht kommt, fließt auch der Rest nicht."

Wofür das Geld konkret benötigt wird? "Es geht etwa um Sicherheitsthemen wie eine Notstraße. Oder um Pistenkorrekturen." Etwa für Anpassungen auf der Herren-Strecke. ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober ist trotzdem guter Dinge - wenn auch mit Vorbehalt: "Ich hoffe, dass ich da noch Präsidentin bin, denn meine Amtszeit geht nur bis 2024. Ich bin aber überzeugt, dass wir bei der WM große Medaillenchancen haben werden."

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