Wo die Kultur wieder aufsperrt und wo sie zu bleibt

Die Staatsoper eröffnet mit "Faust".
Die Staatsoper eröffnet mit "Faust".Wr. Staatsoper/Michael Pöhn, EBU
Auf den morgigen Tag freuen sich Kulturfans schon lange. Doch nicht überall, wo wieder aufgemacht werden darf, wird auch tatsächlich eröffnet.

Im Burgtheater ist die Saison gelaufen, die Stühle des großen Saales werden gerade gegen neue getauscht. Darauf gesessen wird erst im Herbst, bespielt werden vorher nur die kleinen Bühnen. Das Wiener Volkstheater macht dafür immerhin "schon" am 26. Mai wieder auf, genauso wie das Ronacher und die Kammeroper. "Wir haben in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht," sagt Franz Patay von den Vereinigten Bühnen Wien, "dass sich die Ankündigungen der Politiker nicht genau in den Lockerungs-Verordnungen wiedergefunden haben." Das etwas verspätete Aufmachen brachte ihm Planungssicherheit: "Einen Theaterbetrieb raufzufahren ist nicht so einfach wie einen Lichtschalter umzulegen." 

Wo nun am Mittwoch gespielt wird:

Staatsoper: "Faust" von Charles Gounod, 18.30 Uhr, wenige Restkarten verfügbar

Volksoper: "Der Teufel auf Erden" von Franz von Suppè, 19 Uhr, Restkarten verfügbar

Theater in der Josefstadt: "Der Bockerer" von Ulrich Becher und Peter Preses, 19 Uhr, Restkarten verfügbar

Wiener Schauspielhaus: "Die Odysee" von J. Engel & Jan Philipp Stange (Premiere), 19.30 Uhr, ausverkauft

Akademietheater: "Fräulein Julie" von August Strindberg (Premiere), 20 Uhr, ausverkauft

Konzerthaus: Čepoveckis/Hagen/Pilsan,19.30 Uhr, Restkarten

Landestheater Linz: "Lieder für eine neue Welt" von Jason R. Brown, (Premiere), 19.39 Uhr, Nur noch Restkarten

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