Wohl bald Anklage gegen Ex-FPÖ-Chef Strache

Heinz-Christian Strache versenkte seine Polit-Karriere auf Ibiza. 
Heinz-Christian Strache versenkte seine Polit-Karriere auf Ibiza. Picturedesk
Muss der ehemalige FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bald vor Gericht? Laut einem aktuellen Bericht könnte Anklage erhoben werden.

Vor bald zwei Jahren flog Heinz-Christian Strache die Ibiza-Affäre um die Ohren – die Regierung zerbrach, es kam zu Neuwahlen. Der ehemalige FPÖ-Chef wurde in mehrere Ermittlungsverfahren verstrickt, nun dürfte es bald zu einer ersten Anklage kommen. Das berichtet der "Standard" am Mittwochabend.

Es geht um die Privatkliniken-Causa. Strache soll sich dafür eingesetzt haben, dass die Privatklinik eines Feundes in den Prikraf-Fonds aufgenommen wird. Kurz gesagt konnte die Klinik deshalb Leistungen direkt mit den Sozialversicherungen verrechnen.

Bald Entscheidung

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ortet Korruption, weil der Klinikbetreiber an die FPÖ gespendet und Strache auf seine Yacht eingeladen hatte. Derzeit wird gegen vier Personen in der Causa ermittelt, bald soll Anklage erhoben werden. Allerdings nicht gegen alle, die bisher als Beschuldigte geführt werden. Für Strache und alle anderen Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Eine Entscheidung über die Anklage "dürfte unmittelbar bevorstehen", wie der "Standard" schreibt.

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