Wohnhausbrand: Polizei vermutet Brandstiftung

In Großpetersdorf stand am Mittwoch ein vierstöckiges Wohnhaus in Flammen, vier Bewohner wurden verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Am Mittwochvormittag ging bei der Feuerwehr Großpetersdorf der Notruf ein: Ein vierstöckiges Wohnhaus in der Robert Stolz Siedlung füllte sich mit beißendem Rauch.

Im Keller des Hauses war ein Brand ausgebrochen. Dieser war zwar relativ klein, die Rauchentwicklung aber enorm. Das Haus wurde evakuiert, vier Bewohner - darunter zwei Kinder - wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

Die Bewohner mussten teilweise über einen Kran mit Rettungskorb aus ihren Wohnungen befreit werden, wie Feuerwehrkommandant Oliver Class dem ORF erzählt.

Haus nicht bewohnbar

Ein Kohlenmonoxid-Wert von 140 machte die Evakuierung notwendig. Das bedeutet auch, dass die Bewohner in der Nacht nicht in ihren Betten schlafen dürfen. Als Ersatzquartier dient ein Hotel.

Brandstiftung?

Wie am Freitag bekannt wurde, glaubt die Polizei nach ersten Ermittlungen an Brandstiftung. Die Auswertung des Spurenbildes habe diesen Verdacht ergeben. Nun sollen die Hausbewohner befragt werden, ob jemand ein Motiv für eine Brandstiftung gehabt haben könnte. (csc)

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