Wohnkosten stiegen in 10 Jahren um 31 Prozent

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Seit 2009 wuchsen die Preise für Mietwohnungen inklusive Betriebskosten um 31 Prozent, zeigen aktuelle Untersuchen der AK Niederösterreich.
Die Inflation treibt die Preise weiter in die Höhe. Vor allem die Kosten für Wohnen, Energie und der wöchentliche Einkauf steigen überdurchschnittlich stark. Auch in Niederösterreich sind die Kosten für Wohnen massiv gestiegen. Seit 2009 wuchsen die Preise für Mietwohnungen inklusive Betriebskosten um 31 Prozent, berichtet die AK Niederösterreich in einer Aussendung.

Das Einkommen der Arbeitnehmer hingegen wuchs nur um 17 Prozent. "Den Arbeitnehmern bleibt dadurch immer weniger Spielraum für Ausgaben des täglichen Lebens", so AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser. Er fordert mehr leistbaren Wohnraum, dieser sei wichtiger denn je.

Einschränkung in anderen Bereichen

Ein Alleinverdiener mit einem Kind muss in einer privaten 60 Quadratmeter-Mietwohnung bereits bis zu 42,2 Prozent seines Einkommens nur für die Miete und Energiekosten aufwenden, zeigt eine aktuelle Erhebung der AK Niederösterreich.

CommentCreated with Sketch.37 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. "Weil Wohnen immer teurer wird, müssen sich viele Familien in anderen Bereichen erheblich einschränken. Sei es beim Lebensmittel-Einkauf, Mobilität oder Freizeit", so Wieser. Es brauche dringend mehr leistbaren Wohnraum.

Die AK Niederösterreich fordert ein Gesamtkonzept. (nit)

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