Wohnwagen-Stadt von fahrendem Volk sorgt für Ärger

Die Wohnwagenstadt in Tulln.
Die Wohnwagenstadt in Tulln.privat
Das fahrende Volk hat sein Lager in Tulln bei der Südumfahrung aufgeschlagen. Laut FPÖ gab es dort zuletzt mehrfach Probleme.

Über 100 Wohnwagen stehen derzeit in Tulln, bilden eine riesige Siedlung bei der Südumfahrung. Während die Besuche des fahrenden Volkes vielerorts schon zur Gewohnheit wurden, sorgten in Tulln laut FPÖ zuletzt mehrere Vorfälle für Unmut.

Demnach sollen Läufer und Radfahrer, die in dieser Gegend unterwegs waren, belästigt und beschimpft sowie mit Steinen beworfen worden sein. Zudem kam es beim benachbarten Fischerverein zu einem Polizeieinsatz weil der Gartenzaun aufgebrochen wurde. 

Bors will Maßnahmen

"So kann es nicht weitergehen! Wer die Gastfreundschaft der Stadt mit Füßen tritt, hat sein Gastrecht verloren", so FPÖ-Gemeinderat Andreas Bors. Er kritisiert auch, dass die Roma und Sinti Arbeiten im "Pfusch" anbieten würden.

Bedenken hat der Freiheitlich auch wegen des Coronavirus. "Veranstaltungen und Zusammenkünfte größerer Menschenmengen werden momentan nur unter strengen behördlichen Auflagen zugelassen. Unter diesem Hintergrund ist es umso unverständlicher, dass hier ein Massencamping ohne grundlegende Hygienestandards von der Stadtgemeinde genehmigt wurde. Es gibt dort weder Sanitäranlagen noch fließendes Wasser. Wer übernimmt dafür die Verantwortung?", will er wissen.

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