Wolff selbst hatte die Spekulationen über einen Abschied von den "Silberpfeilen" angeheizt, kaufte der Wiener doch Anteile an Aston Martin. Die Briten steigen 2021 in die Formel 1 ein. Dazu soll das Verhältnis zu Daimler-Boss Ola Källenius nicht das Beste sein. "Stimmt nicht", erklärte Wollff im ORF. "Zwischen uns passt kein Blatt Papier."
Einen Abschied von Mercedes hatte Wolff ausgeschlossen. "Ich hab das Vertrauen des Daimler-Vorstandes. Solange das gegeben ist, gibt es keinen Grund, sich anders zu orientieren. Eine operative Funktion bei Aston Martin wird es nicht geben."
Trotzdem denkt der 48-Jährige über einen Abschied als Teamchef nach. "Ich bin jetzt im achten Jahr. Wir haben sechs Mal den Titel gewonnen. Aber man muss sich die Frage stellen: Bin ich der beste Mann für diese Position? Ist meine Motivationn noch groß? Ich will nicht von Sehr Gut auf Gut abrutschen."
Deshalb machte der Wiener klar: "Es wird irgendwann einen anderen Teamchef geben. Das heißt aber nicht, dass ich Mercedes veerlasse."