Formel 1

Wolff schreit Horner im TV an: "Das ist Belästigung!"

TV-Duell der Teamchefs! Red Bulls Christian Horner stört Mercedes-Chef Toto Wolff beim Interview, der schreit ihm nach – muss dann aber lachen.
Sebastian Klein
31.07.2023, 19:05
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Vor der Sommerpause liefern sich die Teamchefs von Red Bull Racing und Mercedes noch einmal ein Duell vor den Augen der Welt. Im Vergleich zu den Querelen in Folge des Skandal-Finishs der Saison 2021 (Verstappen schnappte Hamilton den Titel durch eine umstrittene FIA-Entscheidung weg) geht es in Spa aber zahm zu.

Man merkt: Zwischen den erbitterten Rivalen sprühen zwar noch die Funken. Mittlerweile ist im Stallduell aber auch eine Brise Humor mit dabei.

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"Attacke" vor laufender Kamera

Als Wolff "Sky Sports" nach dem achten Max-Verstappen-Rennsieg in Folge Rede und Antwort steht, geht Horner knapp an ihm vorbei. Ob und wo er den Wiener dabei berührt, ist für die Kameras und TV-Zuseher nicht zu erkennen. Horner verzieht mit der dunklen Sonnenbrille im Gesicht keine Miene, entfernt sich rasch vom "Tatort". Der sichtlich verdatterte Wolff dreht sich um, schreit ihm hinterher: "Das ist Belästigung!"

Sein schelmisches Grinsen lässt gleich im Anschluss vermuten, dass es sich um eine scherzhafte Stichelei zwischen den Formel-1-Granden handelt.

Zur Erinnerung: In Folge des kontroversen Saison-Finales 2021 flogen im Paddock auch zwischen den Teamchefs der Protagonisten Hamilton und Verstappen die Fetzen. Beide geizten nicht mit Vorwürfen und Spitzen gegen das jeweilige Pendant.

Red Bull nicht zu bremsen

Inzwischen haben sich die Rollen in der Formel 1 klar verschoben. Red Bull Racing und Verstappen dominieren schier nach Belieben. Der Niederländer führt die Fahrer-WM vor der Sommerpause mit 125 Punkten Vorsprung auf seinen Kollegen Sergio Perez an. Das sind umgerechnet fünf Rennsiege. Ende August geht es mit seinem Heimrennen im holländischen Zandvoort weiter.

Und Mercedes? Die Silberpfeile sind wie schon im Vorjahr primär mit sich selbst und den technischen Problemen am Auto beschäftigt, können mit Red Bull nicht mithalten. Nach der eigenen Dominanz-Periode rund von Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton sind Wolff und Co. ins Hintertreffen geraten.

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