Wolfsberg-Frust nach Pleite: "Unglaubliche Eiertore"

Mario Leitgeb ist am Boden zerstört.
Mario Leitgeb ist am Boden zerstört.Gepa
Wolfsberg hat einen echten Fehlstart hingelegt. Am Samstag setzte es mit der 2:4-Pleite gegen spusu St. Pölten die dritte Niederlage im vierten Spiel. 

Der Vorjahrs-Dritte hat bereits zehn Gegentreffer kassiert, liegt nach nur einem Sieg auf dem neunten Tabellenplatz. Auch wenn der "Strich" nur einen Zähler entfernt ist, wächst der Frust im Lavanttal, sind die Wolfsberger doch mit ganz anderen Ambitionen in die Saison gegangen. 

Mario Leitgeb kritisierte nach der Abfuhr gegen die Niederösterreicher vor allem das Defensivverhalten. "Wir haben drei, vier unglaubliche Eiertore bekommen. Die dürfen einfach nicht passieren. St. Pölten hat uns nie ausgespielt. Es waren einfach individuelle Fehler", schüttelte der 32-Jährige bei "Sky" den Kopf. 

Auch Coach Ferdinand Feldhofer nahm sein Team nach dem Spiel in die Pflicht. "Fakt ist: drei Punkte aus vier Spielen sind zu wenig, egal gegen wen", unterstrich der 40-Jährige die hohen Wolfsberger Erwartungen. "Es gibt einfach Tage, da ist es besser, wenn man gar nicht aus dem Haus geht", so Feldhofer mit dem Blick auf die Verletzungen von Michael Novak vor dem Spiel sowie Sven Sprangler und Manuel Kuttin. 

Auch der Coach kritisierte das Abwehrverhalten der Kärntner: "Wir waren einfach zu kompromisslos. So kannst du nicht in der Bundesliga verteidigen." Trotzdem bleibt Feldhofer zuversichtlich. "Wir haben zwar nur drei Punkte, aber kein schlechtes Spiel gemacht. Wir waren nur in den entscheidenden Situationen nicht hart genug." Das soll sich nun ändern. 

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