Wolfsberg tat sich auf dem Rübenacker von Kapfenberg unheimlich schwer, Michael Novak buchte erst kurz vor dem Elferschießen das Ticket für das Cup-Halbfinale.
In der ersten Halbzeit hatte Wolfsberg alles unter Kontrolle, ging auch durch Michael Liendl nach einer Viertelstunde in Führung, der Routinier versenkte einen Elfer.
Von Minute zu Minute wurde allerdings der Rasen schlechter, das spielte den Kapfenbergern in die Karten. In der Nachspielzeit gelang den Steirern der glückliche Ausgleich, ein abgefälschter Weitschuss von Tobias Mandler fiel zum 1:1 rein.
Die zweite Halbzeit auf dem Rumpelrasen gehörte dem KSV, Wolfsberg brachte nur sehr wenig zusammen. In der Verlängerung schlug aber der WAC dann doch noch zu. Nach einem Eckball-Getümmel drückte Michael Novak die Kugel über die Linie.
Die Kärntner stehen zum zweiten Mal nach 2014 im Cup-Halbfinale. Dass der WAC über 120 Minuten gehen musste, wird man in Wien sicher auch nicht ungern hören - am Dienstag muss Wolfsberg zum Bundesliga-Schlager gegen Rapid.