Wolfsberg-Spieler crashen die Trainer-Pressekonferenz

Die Wolfsberger crashten die Pressekonferenuz.
Die Wolfsberger crashten die Pressekonferenuz.Gepa
Am Donnerstag hat Wolfsberg ein Stück Fußball-Geschichte geschrieben, mit einem 1:0 gegen Feyenoord Rotterdam den Aufstieg fixiert. 

Erstmals feierten die Lavanttaler einen Heimsieg in der Europa League, erstmals überstanden sie die Gruppenphase, schafften es als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale. 

Deshalb wurde im Klagenfurter Wörthersee Stadion die Nacht zum Tag gemacht - in einem coronabedingt beschränkten Rahmen. So wurde nach dem Spiel die Pressekonferenz von Coach Ferdinand Feldhofer und Kapitän Michael Liendl gestürmt, auf dem Podium gefeiert. 

"Mir fehlen die Worte, muss ich ehrlich sagen. Wir haben heute Geschichte geschrieben. Nicht nur, dass wir aufgestiegen sind, sondern mit einer Art, die mich begeistert", strahlte Feldhofer stolz. 

"Es ist für mich ein überragender Moment. Mit so einem Verein, dem Wolfsberger AC, den auf der Fußball-Landkarte noch keiner richtig gesehen hat, das zu erleben, ist schon ganz großes Kino", unterstrich Liendl. Und ergänzte: "Wir haben zwei Mal Feyenoord Rotterdam geschlagen. Ich glaube nicht, dass das viele Mannschaften schaffen. Das ist am Ende einfach Qualität", so der mittlerweile 35-Jährige. 

Die Reise geht im Februar weiter. Da steht das Sechzehntelfinale auf dem Programm. Ausgelost wird es bereits am Montag. Ein "harter Brocken" ist vorprogrammiert. "Ich hoffe nur, dass wir mit Zuschauern spielen können. Dann ist mir der Gegner relativ wurscht", so Liendl. 

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