Wolfsriss rund um Burg Greifenstein bestätigt

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In Hadersfeld, einer Katastralgemeinde von St. Andrä-Wördern, riss ein Wolf fünf Ziegen und zwei Schafe. Das wurde jetzt durch eine DNA-Analyse bestätigt.
Fünf Ziegen und zwei Schafe wurden kürzlich in Hadersfeld (Gemeinde St. Andrä-Wördern im Bezirk Tulln), an dessen Grenze die Burg Greifenstein thront, gerissen. Der Verdacht, ein Wolf könnte dafür verantwortlich sein, lag nahe.

Italienische bzw. Westalpen-Population

Jetzt kam die wissenschaftliche Bestätigung: "Das Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung für Forstwirtschaft, gibt bekannt, dass im Fall des vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Risses von fünf Ziegen und zwei Schafen in Hadersfeld, Gemeinde St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln), nun die Ergebnisse der von der Veterinärmedizinischen Universität vorgenommenen DNA-Probe vorliegen. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich um einen Wolf handelte, der aus der italienischen bzw. Westalpen-Population stammt. Weitere Genotypisierungen sollen zeigen, ob das Individuum bereits bekannt ist", heißt es in einer Aussendung.

Vergrämung in Gmünd wirkt

Zur geografischen Einordnung: Hadersfeld liegt nahe des Rehabilitationszentrums Weißer Hof und Klosterneuburg, am Weg talwärts Richtung Donau und Sankt Andrä-Wördern steht die Burg Greifenstein. Zahlreiche Mountainbiker und Radfahrer sind an Schönwetter-Tagen auf der Straße durch Hadersfeld unterwegs.

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Im Bezirk Gmünd scheinen die angeordneten Vergrämungsmaßnahmen indes zu greifen. "Der Wolf wurde im Nahebereich einer Pferdekoppel mittels Gummigeschoss erfolgreich vergrämt", heißt es seitens des Landes. (nit)

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