Österreich

Wolkenbruch und Hagel überraschten Wiener

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:33

Die Gewitter-Serie in Wien bricht nicht ab. Auch am Dienstagnachmittag ging ein wahrer Wolkenbruch über der Hauptstadt nieder. Leserreporter berichteten von Hagelkörner von bis zu einem Zentimeter Durchmesser. Auch für das kommende verlängerte Wochenende warnt die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) warnt vor Starkregen.

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Wie aus dem Nichts tat sich Dienstagnachmittag der Himmel über Wien auf und eine wahre Sintflut entlud sich auf die Bundeshauptstadt. Hagelkörner mit rund einem Zentimeter Durchmesser prasselten nieder, wie Leserreporter aus Liesing und der Wiener Innenstadt berichten.

Zwischendurch kämpfte sich die Sonne durch die Gewitterwolken und sorgte für Sonnenschein, während sich der Regen unvermindert weiter über Wien ergoss.

Verlängertes Wochenende wechselhaft

Auch für das kommende, dank Christi Himmelfahrt verlängerte Wochenende sollten die Regensachen weiterhin griffebereit sein. Das Wetter hält während dieser Frühlingstage einiges für uns bereit, Badewetter wird aber wohl nicht Teil seines Repertoires sein. Bis sich das Wetter wieder freundlich zeigt, kann es noch viel regnen.

Feuerwehreinsatz in Niederösterreich

Am späten Nachmittag zogen wieder heftige Unwetter über das südliche Niederösterreich. Platzregen begleitet von kleinkörnigen Hagel führten wieder zu mehreren Unwettereinsätzen der Feuerwehr. Keller und Laderampen von Einkaufsmärkten mussten ausgepumpt werden. Insgesamt standen rund 100 Mann im Bezirk Neunkirchen im Unwettereinsatz. Da der Boden kein Wasser mehr aufnehmen kann, reicht ein kurzer Regenguss für kleinräumige Überflutungen.

Starkregen-Warnung

Eine Warnung der ZAMG gibt es vor Starkregen: Im Bergland von Niederösterreich und Oberösterreich sowie in der nördlichen Obersteiermark bis Mittwoch Abend 70 Millimeter Regen, vereinzelt auch mehr. Muren und kleinräumige Überschwemmungen sind möglich. Denn zusätzlich gab es in den betroffenen Regionen auch in den letzten Tagen immer wieder kräftige Gewitter. Daher sind viele Böden stark durchfeuchtet und können kaum noch Wasser aufnehmen.

"Österreich befindet sich von Donnerstag bis Sonntag im Einflussgebiet eines Höhentiefs, welches sich im Bereich der Ostsee befinden wird", sagt Thomas Rinderer von wetter.tv. "Somit steht uns an allen Tagen eher unbeständiges Wetter bevor, wobei der Donnerstag der nasseste Tag wird."

Am Donnerstag sorgt eine Kaltfront vor allem im Norden und Osten für teils kräftigen Regen, am freundlichsten wird es im Süden des Landes, hier steigen die Temperaturen gegen 22 Grad, sonst werden nur 10 bis 19 Grad erreicht.

Der Freitag bringt dann eine Wetterbesserung. Bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken fallen kaum noch Tropfen, besonders in Vorarlberg und Tirol gibt es am Vormittag aber noch etwas Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 21 Grad.

Am Samstag scheint dann zeitweise die Sonne, im Berg- und Hügelland müssen aber auch einzelne Schauer eingeplant werden. An den Temperaturen ändert sich kaum etwas.

Am Sonntag halten sich aus heutiger Sicht an der Alpennordseite zwischen Loferer Land und Semmering dichte Wolken und zeitweise regnet es hier. Sonst scheint bei Höchstwerten zwischen 14 und 23 Grad zeitweise die Sonne.

Freundliches Frühlingswetter in Italien und Kroatien

Der Tiefdruckeinfluss macht sich ebenfalls bei unseren südlichen Nachbarn bemerkbar. „Ähnlich wie bei uns muss man am langen Wochenende auch von Norditalien bis nach Kroatien jeweils ab dem späten Vormittag mit Schauern und Gewittern rechnen“, so der Meteorologe. Dazwischen scheint aber oft die Sonne und mit 20 bis 25 Grad ist es etwas wärmer als hierzulande.“

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