"Eine einzige Frau hat mir Belästigung vorgeworfen"

US-Regisseur Woody Allen will nicht länger mit US-Produzent Harvey Weinstein verglichen werden.

Die Vorwürfe, dass Woody Allen seine Adoptivtochter Dyan Farrow als Kind missbraucht haben soll, weist der Star-Regisseur erneut zurück. "Das wurde vor 25 Jahren von allen Behörden eingehend untersucht und alle kamen zu dem Schluss, dass das nicht stimmt", betont er in einem Interview mit dem argentinischen TV-Sender "Channel 13" erzählt. Dass dieser für ihn "abgeschlossene Fall" nun wieder ein Thema ist, belastet ihn.

"Eine einzige Frau hat mich beschuldigt"

Er findet es "sehr traurig und unfair, wenn Unschuldige beschuldigt werden." Und warum ausgerechnet er mit Harvey Weinstein & Co verglichen wird, versteht er nicht. Schließlich wurde er "nur von einer einzigen Frau in einem Sorgerechtsstreit beschuldigt".

Allen sieht sich als Vorbild im Umgang mit Frauen

"Seit über 50 Jahren arbeite ich in der Filmbranche und keine einzige Schauspielerin hat mir vorgeworfen, dass ich mich unangemessen verhalten habe.", betont er. Der 82-Jährige geht sogar so weit, dass er meint: "Eigentlich sollte ich das Aushängeschild der #MeToo-Bewegung sein"

Er selbst bezeichnet sich als "großer Befürworter" der #MeToo-Bewegung. "Ich bin dafür, dass echte Täter zur Rechenschaft gezogen werden.", so der Regisseur.

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(red)

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