"woom" boomt in Europa - Bikes aus Klosterneuburg

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Daniela Melchardt, ecoplus Projektmanagerin im Investorenservice und woom Gründer und CEO Marcus Ihlenfeld.
Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, Daniela Melchardt, ecoplus Projektmanagerin im Investorenservice und woom Gründer und CEO Marcus Ihlenfeld.Imre Antal
Europas beliebteste Kinderräder, die woom Bikes, kommen aus Klosterneuburg. Das Unternehmen wächst stetig weiter und will die Belegschaft verdoppeln.

Was 2013 in einer Garage von zwei radbegeisterten Vätern als kleines Unternehmen gegründet wurde, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Kinderfahrradhersteller Europas: die woom GmbH in Klosterneuburg.

Verdopplung der Belegschaft

Die woom Bikes sind 40 Prozent leichter als handelsübliche und perfekt an die Anatomie von Kindern angepasst. Kürzlich stattete Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger dem innovativen Leitbetrieb einen Besuch ab und informierte sich bei woom Gründer und CEO Marcus Ihlenfeld über Expansionspläne, die geplante Verdopplung der Belegschaft und neue Projekte.

200.000 Räder im Vorjahr verkauft

"Mit dem Verkauf von über 200.000 Fahrrädern im vergangenen Jahr und einer jährlichen Wachstumsrate von 50 Prozent, ist das Unternehmen ein wichtiger Impulsgeber für den gesamten Wirtschaftsstandort. Mit dem Ziel, die Belegschaft bis 2022 zu verdoppeln, wirkt woom nicht nur als Innovationsmotor, sondern wird zu einem der größten Arbeitgeber in Klosterneuburg. Unser Ziel ist es, regionale Unternehmen auf ihrem internationalen Erfolgsweg durch bestmögliche Rahmenbedingungen zu unterstützen“, so Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger anlässlich des Betriebsbesuchs.

200 Personen sollen für woom arbeiten

Bis 2022 wird die Belegschaft um das Doppelte wachsen – 200 Person werden dann in Österreich für woom arbeiten. woom wird zu einem der führenden Arbeitgeber in der Region. „2013 haben wir mit dem woom bike das Kinderfahrrad neu gedacht”, sagt woom-Gründer Ihlenfeld: “Jetzt denken wir die Fahrrad-Industrie neu.”

Familien- und kinderfreundliche Radwege schaffen

Von der Politik erhofft sich Ihlenfeld die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit Unternehmen gesund wachsen können. “Und wenn ich mir noch etwas wünschen darf: Das ideale Kinderrad herzustellen, ist das eine. Das andere ist es, Straßen und Radwege so zu gestalten, dass Familien und Kinder sicher darauf unterwegs sein können. Hier ist die Politik gefordert, die entsprechende Infrastruktur zu schaffen.”

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