49 Prozent der befragten Österreicher sind inzwischen sogar "sehr besorgt" - ein Plus von fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Für die Umfrage wurden 1.000 Österreicher von einem Marktforschungsinstitut befragt.
"Die Trendumfrage zeigt, dass sich die Mehrheit der Menschen hierzulande zunehmend vor den Folgen des Klimawandels fürchten - Sorge bereitet neben extremen Wetter-Ereignissen auch die Überhitzung der Städte in den Sommermonaten", sagt Thomas Mader von Stiebel Eltron, dem Auftraggeber der Studie.
"Die Möglichkeiten, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun und gleichzeitig so hohe Förderungen wie noch nie in Anspruch nehmen zu können - diese Chancen sollte man sich einfach nicht entgehen lassen", appelliert Mader.
Private Haushalte, die von einer Heizung mit fossilem Öl und Gas auf "klimafreundlich" umsteigen, erhalten für die Finanzierung rund 75 Prozent Förderung. Laut Umfrage ist das in der Bevölkerung aber noch viel zu wenig bekannt: Knapp zwei Drittel der Befragten gaben in einer früheren Umfrage an, von der neuen Förderung noch nichts gehört zu haben.
"Die Kommunikation der staatlichen Unterstützung privater Haushalte beim Heizungswechsel sollte unbedingt verbessert werden, denn für das Klima ist ein 'Weiter wie bisher' keine Option. Es ist an der Zeit, die rund 1,5 Millionen veralteten Öl- und Gasheizungen in Österreich auszutauschen", sagt Mader.
Der Alpenraum ist von der Erderwärmung besonders betroffen: Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sich die Temperatur in der alpinen Region im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt doppelt so stark erwärmt. Die Folgen treten immer deutlicher zutage: etwa mit der Gletscherschmelze sowie zunehmenden Hitze- und Starkregen-Ereignissen.