Wiener Neustadt setzt verstärkte Maßnahmen gegen den Hundekot auf öffentlichen Flächen: Aufgrund wiederkehrender Beschwerden wegen Verunreinigungen von Grünflächen treten ab Montag vier neue Aufsichtsorgane ihren Dienst an. Die neue "Gackerl-Polizei" ist befugt, bei Übertretungen des NÖ Hundehaltegesetzes eine Geldstrafe von 35 Euro zu verhängen.
"Mit Hundesackerlspendern, Hunde-Aufstellern und entsprechenden Hinweisschildern haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um auf die Problematik aufmerksam zu machen und im Sinne eines sauberen Wiener Neustadt an die Vernunft der Hundehalter- und Hundehalterinnen zu appellieren", so Bürgermeister Klaus Schneeberger.
Die Aufsichtsorgane dürfen Personen bei Verwaltungsübertretung zum Nachweis ihrer Identität auffordern. Ist dies nicht möglich, hat der Übeltäter die Daten der Hundeabgabemarke des Gackerl-Urhebers bekannt zu geben. Außerdem erstatten die Aufsichtsorgane auch Anzeige, wenn gegen die Leinen- und/oder Beißkorbpflicht verstoßen wird.
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