Wr. Neustadt legt Protest gegen Zwangsabstieg ein

Wr.-Neustadt-Präsidentin Katja Putzenlechner.
Wr.-Neustadt-Präsidentin Katja Putzenlechner.Bild: GEPA-pictures.com
Nachdem die Bundesliga dem SC Wr. Neustadt die Lizenz für die kommende 2. Liga Saison entzogen hat, legt der Klub jetzt Protest ein.
Wenn die Fußballer in Wr. Neustadt in die Saisonpause dürfen, beginnt für die Juristen die Arbeit. Nachdem schon der vergangene Sommer von einer viel kritisierten Protestaktion überschattet wurde (die Neustädter wollten die sportliche Niederlage gegen den SKN vergeblich am Grünen Tisch noch zu einem Sieg machen – "Heute" berichtete), muss sich die Bundesliga heuer erneut mit einem Protest aus der Allzeit Getreuen beschäftigen.

Wie berichtet hatte der Senat 5 dem SC Wr. Neustadt die Lizenz für die kommende Saison entzogen, damit muss der Verein aus der 2. Liga absteigen. Vorangegangen war dem Ganzen der Rauswurf von Coach Gerhard Fellner – der nach seiner Entlassung die dubiosen Praktiken seines Ex-Vereins offengelegt hatte. Die Liga stellte daraufhin einen "Verstoß gegen sportlich-personelle, finanzielle und rechtliche Kriterien" fest, strafte den Klub ab.

Wie der ORF NÖ berichtet, will man das in Wr. Neustadt nun doch nicht so hinnehmen. Am Montag, dem letztmöglichen Termin, reicht der Klub Protest gegen den Lizenzentzug ein, will sich gegen den Betrugsverdacht wehren und die Falschangaben (in den Lizenzunterlagen schien Personal auf, das gar nicht beim SC arbeitet) richtigstellen. (min)

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