Böller und Pyrotechnik wurden vom harten Kern der Rapid-Fans beim Wiener Derby in der vergangenen Woche gegen die Austria in angrenzende Sektoren geworfen. Der Verein setzte in den darauffolgenden Tagen erste Maßnahmen. In den kommenden drei Jahren wird Rapid keine Gästefans nach Favoriten mitnehmen. Im Sky-Interview nach dem Spiel gegen Wolfsberg sprach Rapid-Präsident Alexander Wrabetz über die Proteste und die Fans.
Die Ultras blieben dem Spiel gegen den WAC fern und drückten auf diese Art und Weise dem Verein ihren Unmut aus. Für Wrabetz ist das in Ordnung: "Es ist ganz wichtig, dass wir gewinnen können, und es ist ganz wichtig, dass die Fans protestieren können, ohne dass ein Problem entsteht."
Wrabetz hofft zudem, dass die Austria in Zukunft ebenfalls auf Gästefans im Derby verzichtet: "Da es ein Derby-Problem ist, ist es klar, dass wir das jetzt drei Jahre lang so machen. Ich hoffe, die Austria wird dem auch folgen. Das werden sie jetzt einmal nicht tun, aber es ist ein zu emotionalisiertes Spiel, um die Emotionen immer unter Kontrolle zu haben."