Zehn Jahre lang wohnte eine Wienerin in ihrer Altbauwohnung zur Miete – und zahlte rund 75.000 Euro zu viel, wie sie nach dem Auszug feststellen musste. In Österreich sind die Mieten für gewisse Wohnungen zwar mit dem Richtwertmietzins gesetzlich reguliert, Vermieter halten sich aber nicht immer daran.
Im konkreten Fall bezahlte die betroffene Mieterin etwa 600 Euro pro Monat zu viel Miete. Nach ihrem Auszug beauftragte sie den Prozessfinanzierer "Miete Runter".
Die Wiener Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten gab den Klägern Recht.