Wütende Austria-Fans protestieren vor Generali Arena

In Favoriten protestieren derzeit vor dem Stadion der Wiener Austria wütende Fans. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der violette Anhang protestiert dabei gegen die Vorstandsebene der "Veilchen". Die Austria hatte die Bundesliga-Lizenz in erster Instanz nicht zugesprochen bekommen. Bis zum 21. April haben die Wiener nun Zeit, weitere Unterlagen nachzureichen, um die Spielgenehmigung doch noch zu erhalten. Anderenfalls droht dem 110-jährigen Traditionsverein die Insolvenz. 

Vor allem AG-Vorstand Markus Kraetschmer wird von vielen Seiten die Schuld an der finanziellen Misere der Austria gegeben. In der abgelaufenen Saison schrieben die Wiener ein Minus von 18,8 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten stiegen auf 78 Millionen Euro. 

"Die Zeit der Totengräber ist vorbei. Kraetschmer, Muhr und Hensel raus", stand in einem großen Banner, dass der violette Anhang vor dem Stadion entrollte. Zeitgleich wurde ein Sarg vor dem Stadion aufgebahrt. Außerdem wurde ein Transparent enthüllt, dass den Vorstand der "Veilchen" klar bedrohte. 

Wie die Wiener Polizeipressestelle gegenüber "Heute" bestätigte, kam es am Freitag gegen 16 Uhr zu einer spontanen Kundgebung der Austria-Fans. Die Lage war gegen 16.30 Uhr entspannt und friedlich. Dennoch waren zur Sicherheit mehrere Einsatzkräfte vor Ort. 

Im Laufe des Freitags tagen bei der Austria noch der Aufsichtsrat und der Verwaltungsrat, um eine Lösung für die Finanzprobleme zu finden. Die Sitzungen werden digital abgehalten, damit die frustrierten Austria-Fans nicht auf die Führungsebene treffen. 

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