Wundersame Wasser-Vermehrung: Zeigen die Zähler fals...

Bild: privat

Kurios: In der zweieinhalb Kilometer langen Leitung zwischen dem Trinkwasser-Reservoir Rauschenbrunn und dem Hochbehälter Ottenschlag (Zwettl) vermehrt sich das Wasser um rund 25.000 Kubikmeter im Jahr. Als Chef des Prüfungsausschusses hat SP-Gemeinderat Wilhelm Raidl (SP) jetzt die Eichung der beiden Wasserzähler verlangt. Das wurde von der VP aber einstimmig abgelehnt.

Abgerechnet wird mit dem Stift Göttweig (Anm.: hat das Wasserrecht) laut Wasserzähler am Trinkwasser-Reservoir. Vergleicht man aber den dortigen Zählerstand mit dem Wasserstand am Hochwasserbehälter, werden um rund 7.000 Euro zu wenig im Jahr abgerechnet. Wilhelm Raidl: "Ich will niemandem etwas unterstellen, aber warum sträubt sich VP-Ortschefin Christa Jager gegen eine Zählerüberprüfung durch das Eichamt. Ist da was zu befürchten?"

Im "Heute"-Telefonat hat die Ortschefin eine Erklärung parat: "Ich will keine Eichung verhindern. Der Verbrauch an den Hydranten, am Friedhof und in den diversen Vereinshäusern wird seit Jahren nicht gemessen. Und das wird die Differenz ausmachen."

Jager kündigt jetzt an, dass künftig auch dort Wasserzähler eingebaut werden, schränkt aber ein: "Nur dort, wo es auch wirklich Sinn macht".

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