Wunderschuh von Nike soll bald verboten werden

Der Laufschuh Nike Zoom Vaporfly Elite verhilft Läufern zu Marathon-Rekordzeiten. Nun könnte er verboten werden.

Im normalen Handel gibt es Nikes Wunderschuh noch gar nicht zu kaufen. Der Zoom Vaporfly Elite wurde mit dem Ziel entwickelt, dass Läufer die 2-Stunden-Schallmauer über die Marathondistanz brechen.

Zuletzt versuchte dies Olympiasieger Eliud Kipchoge am vergangenen Wochenende auf der Formel-1-Strecke von Monza. In den Zoom Vaporfly Elite stellte er eine neue Fabelzeit auf, blieb aber mit 2:00:25 Stunden ganz knapp über der Marke.

Für Hobbyläufer geplant

Während Nike mit dem Kenianer sowie Lelisa Desisa aus Äthiopien und Zersenay Tadese aus Eritrea weiter mit den Zoom Vaporfly Elite an der Rekordmarke feilt, steht der Laufschuh heftig in der Kritik.

Der Schuh soll nämlich als "Vaporfly 4%" für Athleten und Hobbysportler in den Handel kommen. Die "4%" bedeuten, dass eine aus Carbonfasern bestehende Platte im Schuh federnd und erschöpfungsmildernd wirkt.

Unfairer Vorteil

Nun berät der Weltleichtathletikverbandes (IAAF), wie mit dem Vaporfly umgegangen werden soll. Geprüft wird, ob Läufer mit den Effekten des Vaporfly einen unfairen Vorteil bei Wettkämpfen hätten.

Das Regelbuch des IAAF besagt nämlich, dass Laufschuhe dem Athleten keine Vorteile gegenüber anderen Sportlern verschaffen dürfen. Bye, bye, Vaporfly? (rfi)

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