Fussball

Wut-Ansage – Papa von Barca-Star schießt gegen den Klub

Bei Barcelona brodelt es. Weil sein Sohn Ansu Fati zuletzt kaum Einsatzzeiten bei den Katalanen erhielt, ging dessen Vater nun auf den Klub los. 
Heute Redaktion
01.04.2023, 07:08
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Der 20-jährige Offensivspieler galt lange als größtes Talent im Barca-Nachwuchs. Doch eine hartnäckige Meniskusverletzung setzte den spanischen Teamspieler bis September 2021 außer Gefecht. Seither kämpft der pfeilschnelle Flügelflitzer um einen Stammplatz – zuletzt ohne Erfolg. 

Fati brachte es in der laufenden Saison zwar auf 38 Pflichtspieleinsätze für die Katalanen, im Schnitt allerdings nur auf 35 Spielminuten. Dabei gelangen dem Offensivspieler sechs Pflichtspieltreffer – macht ein Tor alle 224 Minuten. 

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Fati-Papa droht mit Abgang

Dass Kurzeinsätze nicht der Anspruch des einst so hoch gelobten Fußball-Talents sind, machte nun Bori Fati, der Vater des siebenmaligen spanischen Teamkickers, deutlich, fand bei "Cadena Cope" besonders deutliche Worte. "Als Vater bin ich wütend. Ansu so wenig spielen zu sehen nervt, manchmal denkt man wie ein Vater und nicht wie ein Trainer", so Papa Fati. 

"Wenn ich sehe, wie wenig er spielt, regt mich das auf. Es regt mich auf, dass er jetzt eine, zwei oder drei Minuten bekommt", so der Vater des 20-Jährigen weiter. Abschließend folgte beinahe eine Drohung in Richtung der Barca-Bosse. "Wenn es nach mir gehen würde, dann würde ich ihn von Barca wegholen. Aber er möchte bleiben", so Papa Fati, der zuletzt auch nicht mehr seinem Sohn auf der Tribüne zuschaute. "Ich habe ihm gesagt, dass ich dazu keine Lust habe", so der Fati-Papa. 

Gleichzeitig konnte er aufgrund des Barcelona-Erfolgslaufs der letzten Wochen Coach Xavi Hernandez aber keine Vorwürfe machen. "Die Mannschaft gewinnt und ist zwölf Punkte vor Real. Was funktioniert, ändert man nicht", musste Bori Fati zähneknirschend zugeben. 

Mehr zum Thema