Wut-Ex (31) sitzt in Haft, Opfer verletzt im Spital

Die Ermittlungen zu den exakten Hintergründen der Bluttat von Pulkau laufen, der Täter ist in U-Haft, das Opfer erholt sich im Krankenhaus.

Entsetzen in Pulkau nach der brutalen Tat am Montagabend: Wie berichtet hatte ein 31-Jähriger seine Ex-Gattin (33) angerufen, beschimpfte sie via Telefon wüst, fuhr zur Wohnung und läutete an. Die zweifache Mutter öffnete die Türe und hatte nicht den Hauch einer Chance.

Voll Hass stürzte sich Stefan E. auf sein Opfer, versetzte ihm Faustschläge ins Gesicht, riss es an den Haaren und schlug es mit dem Gesicht voran gegen einen Heizkörper. Dann trat der Weinviertler mit seinen Stahlkappen-Schuhe auf seine Ex ein.

Kinder betreut

Dann zückte Stefan E. ein Stanleymesser und schnitt die 33-Jährige in den Hals. Dabei schrie er immer wieder: „Ich bringe Dich um." Der jetzige Lebensgefährte der Frau versuchte zu helfen, konnte den Rasenden aber nicht abhalten. Tragisch: Die beiden gemeinsamen Kinder mussten das Drama miterleben.

Erst mit Hilfe eines Nachbarn konnte der Partner den Täter verjagen, Stefan E. setzte sich in sein Auto und gab Gas.

Auf seiner Flucht sah der 31-Jährige überall Blaulicht, drehte um und fuhr zum Tatort. Dort ließ er sich widerstandslos festnehmen.

Die Frau wurde ins Spital gebracht, Stefan E. wurde wegen versuchten Mordes in die Justizanstalt Korneuburg gebracht. Die Kinder wurden psychologisch betreut.

Das ehemalige Paar lebte getrennt, sie hatte noch den gleichen Nachnamen wie er. Womöglich wurde über die Kinder oder Geld gestritten. (Lie)

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