Wie "focus.de" berichtet, ereignete sich ein Brandanschlag auf ein Rathaus im deutschen Niedersachsen. Aus Ärger über die Corona-Regeln soll ein 30-jähriger Mann Molotow-Cocktails auf das Gebäude geworfen haben. Das habe die erste Vernehmung des mutmaßlichen Täters ergeben, teilte die Polizei mit. Der Verdächtige erklärte in der Vernehmung, er habe den Anschlag verübt, "um seiner Unzufriedenheit über die Corona-Regelungen Ausdruck zu verleihen".
Wie weiter angeführt wird, werde die zuständige Staatsanwaltschaft im Laufe des Tages über eine Untersuchungshaft des Tatverdächtigen entscheiden. Den Angaben zufolge hatte der Mann am Dienstagabend gegen 22.30 Uhr mehrere als Molotow-Cocktails präparierte Flaschen durch ein eingeschlagenes Fenster ins Rathaus geworfen. Drei Männer im Alter von 18, 20 und 43 Jahren seien laut "focus.de" auf den Täter aufmerksam geworden, sprachen sich ab und näherten ihm sich gemeinsam. Sie hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Die Einsatzkräfte nahmen den Verdächtigen schließlich fest. Auch die Flammen konnten rasch gelöscht werden.