Dabei lag Marseille nach dem Führungstreffer von Chancel Mbemba in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte (45+2.) noch voll auf Aufstiegskurs, doch Clement Lenglet (58.) und Pierre-Emile Höjbjerg in der 95. Spielminute schossen die Nordlondoner zum Gruppensieg. Und Marseille aus dem internationalen Geschäft. Als Vierter der Gruppe D ist die Europacup-Saison für die Südfranzosen beendet.
Das brachte auch Marseille-Coach Igor Tudor so richtig auf die Palme. Denn die Franzosen drückten in der Nachspielzeit auf den Siegtreffer, warfen alles nach vor und entblößten schülerhaft die Defensive. So konterte sich Tottenham eiskalt zum Siegtreffer.
Das wollte Tudor eigentlich noch verhindern, gestikulierte wild in Richtung seiner weit aufgerückten Spieler, stand dabei sogar schon deutlich im Spielfeld. Es half allerdings trotzdem nichts, Höjbjerg fixierte den Sieg.