Carsten Muschalle (46) aus Leipzig wollte bei "Wer wird Millionär?" aufs Ganze gehen. Der Pressesprecher des 1. FC Lokomotive Leipzig schaffte es am Montagabend auf den heißen Stuhl und rauschte locker durch die ersten fünf Fragen.
Als er die Sicherheitsstufe von 500 Euro erreichte, kündigte der verheiratete Familienvater eine riskante Spielweise an: Er wollte auf seine Joker verzichten und sich nur auf sein Bauchgefühl verlassen.
Wie "Stern" berichtet, wurde ihm die 1.000-Euro-Frage zum Verhängnis: "Wer benutzt seinen Schwanz als Greiforgan?" Die Antwortmöglichkeiten: Gemeines Weißohrpossum, Galliger Schwarzfußleguan, Garstiger Rotbauchbiber oder Gehässiger Gelbmaulgibbon.
Muschalle schloss die ersten drei Tiere aus und entschied sich für den Gelbmaulgibbon. "Ein Gibbon ist ja so ein Affe. Da kann ich mir das vorstellen", begründete er. Moderator Günther Jauch (70) gab ihm noch einen Hinweis: Der Gibbon könnte eine von der Rateredaktion eingebaute Scherzantwort sein.
Doch der 46-Jährige blieb bei seiner Wahl – und ließ alle vier Joker ungenutzt. Die richtige Antwort wäre jedoch das Gemeine Weißohrpossum gewesen. Jauch erklärte, dass "gemein" bei Tierarten so viel wie "gewöhnlich" oder "allgemein" bedeutet.
Damit fiel Muschalle auf die Sicherheitsstufe von 500 Euro zurück. "Sie gehen mit 500 Euro leider nach Hause. Immerhin, besser als nüscht", verabschiedete Jauch den gescheiterten Kandidaten. Eine teure Lektion für den Quiz-Zocker aus Sachsen.