Zelt-Drama: Bürgermeister im Visier der Justiz

Hätte das Zelt-Drama in Frauschereck verhindert werden können?
Hätte das Zelt-Drama in Frauschereck verhindert werden können?Bild: Daniel Scharinger
Hätte das Zelt-Drama in Frauschereck verhindert werden können? Bürgermeister und Feuerwehrkommandant werden derzeit als Beschuldigte geführt.

War menschliches Versagen die Ursache für das Zeltfest-Drama in in Frauschereck (Gemeinde St. Johann am Walde, Bez. Braunau), bei dem mindestens zwei Menschen ums Leben kamen und rund 140 Personen verletzt wurden? Ermittler sind derzeit damit beschäftigt diese Frage zu klären.

Fest steht: Der Bürgermeister der Gemeinde St. Johann am Walde und der Kommandant der Feuerwehr Frauschereck werden derzeit bei den Ermittlungen um das Zeltfest-Drama als Beschuldigte geführt.

"Feuerwehrkommandant Feichtenschlager und ich wurden heute auf die Polizeistation geladen. Wir mussten dort aussagen und werden als Beschuldigte geführt", sagte Bürgermeister Gerhard Berger im Gespräch mit "Heute" am Montagnachmittag. Weiters erklärte er, dass das die übliche Vorgehensweise sei.

Kriseninterventionsteam vor Ort

Am Montagabend soll in der Gemeinde eine große Sitzung mit Familien und Bekannten der Toten und Verletzten stattfinden. Auch das Kriseninterventionsteam wird vor Ort sein.

Außerdem plant die Gemeinde gemeinsam mit der Pfarre ein Spendenkonto für die Betroffenen einzurichten. "Einige Personen, die gerne Spenden wollen, haben sich schon bei uns gemeldet", sagt Berger.

Nachdem ein Sachverständiger die Unfallstelle begutachtet und alles genau dokumentiert hatte, starteten die Aufräumarbeiten. Mittlerweile wurden die letzten Spuren des Zeltfest-Dramas in Frauschereck beseitigt.



(rs)

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