Yahoo wird von Verzion geschluckt

Bild: NBC
Für knapp fünf Milliarden Dollar kauft der amerikanische Telekom-Konzern Verizon Yahoo. Yahoo-Chefin Marissa Mayer will bleiben.
Für knapp fünf Milliarden Dollar kauft der amerikanische Telekom-Konzern Verizon will bleiben, sie war vor vier Jahren angesichts sinkender Werbeeinnahmen als Reformerin angetreten.
 

Nicht abgestoßen werden die Beteiligungen an dem chinesischen Onlinehändler Alibaba und Yahoo Japan. Diese waren zuletzt viel mehr wert als das angestammte Internetgeschäft von Yahoo. Insidern zufolge hatten sich auch der Telekommunikationskonzern AT&T sowie einige milliardenschwere Investoren für Yahoo interessiert.

Bei der Gründung von Yahoo im Jahr 1994 waren Google und Facebook noch nicht einmal geplant. Das Interent war so jung, dass man die Seiten wie in einem Telefonbuch nach Themen ordnen konnte. Die Stanford-Studenten Jerry Yang und David Filo machten genau das mit „Jerry und Davids Wegweiser für das World Wide Web“. Wenig später änderten sie den Namen in Yahoo, eine augenzwinkernde Abkürzung für „Yet Another Hierarchically Organized Oracle“ (Noch ein hierarchisch geordnetes Orakel). Yahoo wurde für Millionen von Nutzern zur Startseite auf ihrem Weg ins Netz.

Als das Internet immer umfangreicher wurde, starteten Suchmaschinen wie Google, die Inhalte selbst erfassen und nach einem Algorithmus sortieren.
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