Yoko Ono erzwingt Änderung von Limo-Namen

Die Witwe des "Beatles"John Lennon versteht keinen Spaß, wenn es um die Verwendung des Namens geht.

Die polnische Firma "Mr. Lemonade Alternative Drinks" verkaufte Getränke unter der markanten Bezeichnung "John Lemon". Damit rief sie jedoch die Witwe des legendären Beatles-Musikers auf den Plan.

Diese schaltete laut 'The Guardian' prompt ihre Anwälte ein, da das Unternehmen "das Erbe von John Lennon durch den Verkauf der Limonade verletzen und missbrauchen" würde.

Beschwerdebrief zeigte Wirkung

Des Weiteren zeigte eine Werbekampagne den Sänger mit seiner ikonischen runden Brille, versehen mit den Worten "Let It Be". Nach Erhalt von Onos Beschwerdebrief erklärte sich die Firma schnell bereit, den Namen zu ändern. Zukünftig vertreibt sie ihre Produkte nämlich unter der nicht ganz so schlagkräftigen Bezeichnung "On Lemon".

Gründer Karol Chamera schildert gegenüber 'East London Advertiser': "Wir alle, die bei diesem Produkt involviert waren, sind Start-up-Unternehmer und wir konnten nicht mit jemandem mithalten, dessen Vermögen so viele Millionen beträgt".

Die Vereinbarung sei Mr Lemonade eingegangen, um die Limonaden-Produktion weiterführen zu können. Jedoch gibt der Anwalt Hugo Baaziski an, dass "John Lemon" seine Marke bereits im Jahr 2014 schützen ließ, während John Lennons Name erst seit letztem Jahr eingetragen ist. Mit einer Yoko Ono legt man sich trotzdem lieber nicht an...

(baf/bang)

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