Youngster Gaffal vor Comeback bei Black Wings

Bild: Harald Dostal
Seit Anfang November plagt sich Stefan Gaffal (20) mit Problemen am rechten Sprunggelenk herum. Er musste zwei Mal unters Messer, musste zwischenzeitlich sogar wegen einer Blutvergiftung behandelt werden. Der 20-Jährige war öfter im Spital als auf dem Eis. Doch jetzt meldet sich der Stürmer wieder zurück.
Er kurvt lässig über das Eis, hämmert zahlreiche Pucks ins Tor – Stefan Gaffal steht wieder auf dem Eis und wirkt als wäre nie etwas gewesen. Am Donnerstag steigt der Youngster wieder ins Training mit der Mannschaft ein.

Dabei liegt ein sehr langer Leidensweg hinter dem Angreifer. Schon Anfang November spielte Gaffal, der heuer erstmals einen Fixplatz in der dritten Angriffslinie zugesprochen bekommen hatte, mit großen Schmerzen im Sprunggelenk. "Ich habe mit Geleinlagen oder Schaumstoff im Schuh gespielt. Doch irgendwann ging es einfach nicht mehr", so Gaffal zu "Heute".

Im Spital stellten Ärzte dann einen Abszess fest, der operativ entfernt werden musste. Doch nach dem Eingriff wurde es kaum besser. Der 20-Jährige war in der Folge öfter im Spital als auf dem Eis, musste immer wieder Antibiotika nehmen. Gaffal: "Ich habe es ein paar Mal versucht, auf dem Eis aber kaum trainieren können. Es war zermürbend, dem Trainer immer wieder sagen zu müssen, dass es noch nicht geht."

Mit Blutvergiftung im Spital

Nach einem zweiten Eingriff am Sprunggelenk, folgte vor drei Wochen der nächste Schock. Gaffal wurde mit einer leichten Blutvergiftung ins Spital eingeliefert. "An diesem Tag ging es mir richtig schlecht. Ich wusste überhaupt nicht was los war. Zum Glück war meine Schwester zu Hause. Sie alarmierte die Rettung", erinnert sich Gaffal.

Nach ein paar Tagen durfte der Liga-Youngster des Monats Oktober 2016 das Spital wieder verlassen. Und der lange Leidensweg scheint nach zweieinhalb Monaten endlich Geschichte zu sein.

Denn Gaffal stand diese Woche schon wieder auf dem Eis, wird am Donnerstag erstmals auch mit der Mannschaft mittrainieren. Läuft alles nach Plan könnte er schon am 14. Februar gegen die Caps sein Comeback feiern.

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