Die Jugend ist bei den Wahlen am 14. März ein nicht zu unterschätzendes Potenzial für die Kandidaten. Allein bei den 16- bis 18-Jährigen sind bis zu 30.000 Stimmen zu holen - und gerade in kleinen Orten können diese über Sieg oder Niederlage bestimmen. Mit allerhand Tricks wird vor der Wahl um die Gunst der Jugend gebuhlt.
So jung wie nie zuvor, gibt sich die VP: 2826 Kandidaten unter 30 wollen sich für die Themen Jobs und Mobilität einsetzen. Damit Bewegung in die Sache kommt, teilt sie auch noch Juckpulver aus!
Die SP will in roten Gemeinden Jugendparlamente einrichten und bewirbt sich mittels Facebook und Youtube. Auch ein Renner: Events mit Live-Konzerten und rote Kondome.
Mit den Themen Öffis und Jugendangebote wollen die Grünen punkten und machen dafür auch auf Lokaltouren Stimmung. In einem Drittel der Gemeinden haben wir junge Kandidaten an wählbarer Stelle.
Die FP macht einen Wahlkampf für alle: Die Jugend habe die gleichen Sorgen wie die Erwachsenen. Wir wollen sie nicht bespaßen.
Emanuel Lampert