Yvonne, die "Kuh, die ein Reh sein will", ist tot

Gut Aiderbichl-Chef Michael Aufhauser mit einem Bild seines Medienstars 2011
Gut Aiderbichl-Chef Michael Aufhauser mit einem Bild seines Medienstars 2011Bild: picturedesk.com/APA
Acht Jahre nach ihrer spektakulären Flucht durch die Wälder Oberbayerns ist Kuh Yvonne auf dem Gnadenhof Gut Aiderbichl gestorben.

Vielleicht kannst du dich ja noch erinnern: Am 24. Mai 2011 entkam das aus Österreich stammende Tier der bevorstehenden Schlachtung im Landkreis Mühldorf (Bayern) und versteckte sich daraufhin im Wald. Was danach folgte, war ein multimediales "Fang die Kuh"-Spiel. Ein berittener Tierarzt, Infarot-Hubschrauber, eine "Kuhflüsterin" oder Lock-Ochse "Ernst" - alle noch so kuriosen Versuche, Yvonne zu fangen, scheiterten.

Sobald Yvonne ein Betäubungsgewehr sah, war sie hin und weg - und nicht mehr gefunden.

Die Suche nach Yvonne bescherte dem Gut Aiderbichl Schlagzeilen weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus. Selbst der "New York Times" war Yvonne einen Bericht wert.

Yvonne lebte seit 2011 auf dem Gut Aiderbichl

Dann das Happy End: Als kaum mehr wer damit rechnete, Yvonne zu fangen, spazierte das Rindvieh plötzlich nach wochenlangem Versteckspiel durch ein offenstehendes Gatter auf eine Weide in Ampfing und gesellte sich zu vier Kälbern. Vielleicht hatte Yvonne auch einfach nur die Einsamkeit satt.

Seither lebte die eigenwillige Kuh friedlich auf dem Gnadenhof Gut Aiderbichl in Deggendorf (Bayern). Yvonne wurde 14 Jahre alt.

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