Zahl der Feuer-Opfer in Griechenland steigt auf 81

Den Waldbränden in der Region Athen sind bislang 81 Menschen zum Opfer gefallen. Rund 190 wurden verletzt, etliche weitere werden noch vermisst.

Bei den Waldbränden in Griechenland sind nach neuesten Angaben 81 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte Feuerwehrsprecherin Stavroula Maliri mit. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauere an. Noch immer würden zahlreiche Menschen vermisst.

Unter den Toten sind auch mehrere Touristen. Nach Behördenangaben kam ein junger Ire in den Flammen ums Leben, der sich in den Flitterwochen befand. Britischen Medienberichten zufolge starb er in seinem Auto im Ferienort Mati in der Nähe von Athen. Seine Frau entkam demnach zwar den Flammen, wurde aber mit Verbrennungen in ein Spital eingeliefert.

Unter den Toten sind zudem drei weitere Touristen: Eine Mutter und ihr Sohn aus Polen sowie ein Belgier.

Dreistellige Opferzahl befürchtet

Das in der Region Athen ausgebrochene Feuer hat ein Gebiet von gut 40 Quadratkilometern zerstört. Bürgermeister der Region befürchteten, dass die Zahl der Toten sogar dreistellig werden könnte, da noch zahlreiche Menschen vermisst werden. Verwandte der Vermissten richteten ein Internet-Portal mit Fotos der Menschen ein, deren Schicksal unbekannt ist.

Das Ausmaß der Zerstörung zeigt sich besonders in den Ortschaften Mati, Nea Makri und Rafina. Die meisten Brände konnten am Dienstag unter Kontrolle gebracht werden. Lediglich in einer Region rund 70 Kilometer westlich von Athen gab es noch ein Feuer auf einem Berg. Im Westen Athens operieren rund 60 zyprische Feuerwehrleute, die am Dienstagabend als Teil der EU-Hilfe nach Griechenland gekommen waren.

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(red)

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