Niederösterreich

Zahl der Gmünder Inzucht-Chihuahuas stieg weiter an

Nach dem extremen Fall von Animal Hoarding in Gmünd stieg die Zahl der im Haus gefundenen Chihuahuas weiter an.
02.09.2021, 14:58

Wie berichtet wurde in Gmünd eine Altenpflegerin gemeldet, die eine absurde Zahl an Chihuahuas in ihrem Haus gehalten hatte. Die Amtstierärztin hatte der Frau einen Besuch abgestattet, vor Ort schockierende Zustände vorgefunden. Dutzende Chihuahuas hatten unter hygienisch katastrophalen Zuständen in dem Haus gelebt, sich untereinander wie Karnickel vermehrt.

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Anfangs war man von rund 100 Hündchen ausgegangen, beim ersten ordentlichen Zählversuch dann auf 121 Chihuahuas gekommen. In den vergangenen Wochen waren Tierschützer damit beschäftigt, die Tiere aus dem Haus zu bekommen und sie auf die niederösterreichischen Tierheime aufzuteilen.

Mittlerweile 150 Hunde

Dort wurden die Tiere aufgepäppelt, die meisten sind völlig verschreckt, der Inzucht-Faktor und die gesundheitlichen Probleme sind beträchtlich. Auch die Zahl der gezählten Tiere stieg, wie der "ORF NÖ" berichtet, weiter an. Mittlerweile ist man schon bei 150 Hunden.

Ein Tierhalteverbot wurde seitens der Bezirkshauptmannschaft gegen die Waldviertlerin vorerst noch nicht ausgesprochen, man will zuerst auf die Einschätzung der Staatsanwaltschaft warten. Zusätzlich zu den Hunden wurden der Altenpflegerin auch einige Katzen abgenommen. Lediglich einen Hund, den die Frau auch ins Freie gelassen und sehr gut gepflegt hatte, durfte sie behalten. 

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