Wirtschaft

Zahl der Jobwechsler bleibt konstant hoch

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:27

Die vierte "Monster Jobwechsler Studie" ist am Mittwoch in Wien präsentiert worden. Klares Ergebnis: Für den Zeitraum 2012 bis 2013 fällt auf, dass die Anzahl jener, die an einen Wechsel gedacht haben, bei allen Umfragen konstant hoch ist. Mehr als jeder Fünfte stehe derzeit vor dem Absprung und suche eine neue berufliche Herausforderung.

ist am Mittwoch in Wien präsentiert worden. Klares Ergebnis: Für den Zeitraum 2012 bis 2013 fällt auf, dass die Anzahl jener, die an einen Wechsel gedacht haben, bei allen Umfragen konstant hoch ist. Mehr als jeder Fünfte stehe derzeit vor dem Absprung und suche eine neue berufliche Herausforderung.

22 Prozent der für eine repräsentative IMAS-Studie im Auftrag von "Monster.at" befragten Österreicher gaben an, in den letzten Monaten daran gedacht zu haben, den Job zu wechseln. "Der Wunsch zu wechseln hängt weniger von äußeren Faktoren wie der wirtschaftlichen Gesamtlage ab. Das ist gut für uns als Firma, weil viele den Job wechseln wollen und auf unserem Portal viele Angebote finden", sagt "Monster.at"-Countrymanager Barbara Riedl-Wiesinger.

Die wesentlichen Gründe für einen Wechselwunsch sind im Vergleich zu den letzten, seit 2012 halbjährlich durchgeführten, Umfragen immer ähnlich. Vor allem jüngere Personen zwischen 16 und 29 Jahren sind auf der Suche nach neuen Herausforderungen und Jobs mit mehr Gehalt.

Arbeitnehmern fehlt die Anerkennung

Erst bei deutlich Älteren ab 50 Jahren kehrt sich der Trend um. Ältere wollen weniger wechseln. Hier gibt es ein Sicherheitsdenken und ein Altersgefälle. Bei beiden Gruppen ist fehlende Anerkennung durch den Arbeitgeber oder zu niedriges Gehalt ein Top-Grund für Unzufriedenheit. "Schlechtes Betriebsklima" (Steigerung um 10 Prozent zum Frühjahr 2013) und der "Eindruck, dass die eigene Arbeit nicht geschätzt und anerkannt wird" (Steigerung um 11 Prozent zum Frühjahr 2013).

Immerhin sieben Prozent der über 1000 Befragten denkt täglich über einen Jobwechsel nach. 17 Prozent wöchentlich. Während Männer eher noch eine schlechte Beziehung zum Chef als Ursache für einen weiteren Wechselwunsch angeben, spielt bei Frauen auch eine veränderte Familiensituation eine stärkere Rolle. Frauen sehen auch stärker als Männer fehlende Aufstiegschancen und nicht erfüllende Arbeit als Problem.

Generell haben 42 Prozent der Befragten mehr als drei Gründe für Wechselgedanken. Bei 18 Prozent gibt es zumindest einen bestimmenden Grund, wieso man sich auf die Suche nach einem neuen Job macht.

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