Zahl der "Vorrang-Verletzungen" explodiert

Fußgänger, die ein paar Meter neben einer roten Ampel die Straße "illegal" queren. Radler, die Autofahrer brutal "schneiden". Autofahrer, die durch aggressives Fahren andere Personen an Leib und Leben gefährden.
Immer mehr wird bemerkt, dass die "Ellbogen-Gesellschaft" auch im täglichen Verkehr angekommen ist. Eine einzige Zahl sagt dabei mehr als tausend Worte: Allein in den letzten fünf Jahren – so der ÖAMTC mit Berufung auf die angezeigten Vorfälle – haben die "Vorrangverletzungen" um 21,2 Prozent zugenommen.

Unfälle durch Unachtsamkeit

Höher ist nur noch der Anstieg bei Unfällen durch Unachtsamkeit

und Ablenkung mit einer Zunahme von 34,7 Prozent. ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger:

"Das Erzwingen des Vorrangs gegenüber Autos ist ein Zeichen für die zunehmende Ellbogengesellschaft, in der Geduld, Wartezeiten und auch die Respekthaltung gegenüber dem Gesetz eine immer geringere Rolle spielen." Sie fordert eine "Entschleunigung" des Verkehrsverhaltens

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