Zahlungsunfähig: dayli meldet Insolvenz an

Das Management der Drogeriekette dayli ist auf das Ultimatum des Kreditschutzverbandes KSV1870 eingegangen und hat nun doch selbst den Insolvenzantrag eingebracht. Das Unternehmen soll aber unter dem neuen Eigentümer fortgeführt werden. Offen ist, wie viele der 3.468 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Job behalten.

"Das Ziel ist die Finanzierung des Unternehmens zu sichern und in Zusammenarbeit mit Politik und Gewerkschaft möglichst viele Arbeitsplätze und die Nahversorgung in Österreich zu sichern,“ betonte der neue Eigentümer Martin Zieger. Die Beteiligungsgesellschaft TAP 09 von Rudolf Haberleitner soll dayli um einen Euro an Ziegers ICU Unternehmensberatung GmbH abgetreten haben.

Das Fortführungskonzept sieht auch ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell vor, das ab nächster Woche den dayli-Mitarbeitern vorgestellt wird, heißt es.

Als Grund für die Pleite führt die Firma an, dass Teile des Nahversorger-Konzepts - dazu zählt auch die Sonntagsöffnung - nicht wie geplant umgesetzt werden konnten. "Die dadurch verursachte öffentliche Diskussion führte zur Verunsicherung von potenziellen Investoren", heißt es am Donnerstag in einer Aussendung des Unternehmens.

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