Zahnarzt nahm Stripperin das Lachen

Bild: Foto und Repro: Sabine Hertel

Die wohl wildeste Zahnarzt-Story des Landes nahm einem steilen Zahn allen Biss: Roberta Papp (46), früher Star-Stripperin in den besten Bars, Buch-Autorin ("Erzählungen einer Nobelhure") und Männermagnet. Die gebürtige Ungarin verdiente bis zu 14.000 Euro im Monat und schien zum Animieren geboren.

Die wohl wildeste Zahnarzt-Story des Landes nahm einem steilen Zahn allen Biss: Roberta Papp (46), früher Star-Stripperin in den besten Bars, Buch-Autorin ("Erzählungen einer Nobelhure") und Männermagnet. Die gebürtige Ungarin verdiente bis zu 14.000 Euro im Monat und schien zum Animieren geboren.

Im Wiener "Maxim" riss sie sogar Niki "Ich habe ja nichts zu verschenken" Lauda eine Flasche Schampus raus. "Damit wurde sie zur Legende", schmunzelt Chef Pepi Stern: "Heute ist sie leider eine todtraurige Frau". Der Abstieg begann mit einem "Playboy"-Angebot. Im Herrenmagazin wollte Roberta mit einem "Hollywood-Lächeln" glänzen. Ein Salzburger Zahnarzt sollte es ihr durch Implantate mit Porzellan-Kronen ins Gesicht zaubern. Seither ist die Ex-Barkönigin ohne Job, depressiv und Frust-Esserin (30 Kilo mehr). Sie sagt: "Ich trau mich schon lange nicht mehr auf die Straße."

Dafür beschäftigen ihre Klagen seit 2012 die Justiz. Denn um mehr als 40.000 Euro (laut Roberta) bekam sie Kunststoffzähne, die ständig abbrechen. Der Mediziner bestritt vor Gericht Materialtäuschung und erklärte: Wegen einer Zahnarzt-Phobie habe die Patientin sogar beim Biss-Abdruck eine Dämmernarkose verlangt. Sie habe gewusst, dass es so zu Problemen bei der Anpassung kommen könne – und habe Zahnbrüche in Kauf genommen. Zwei Prozesse gewann der Zahnarzt bereits. Roberta klagt weiter. Um 13.600 Euro wäre ihr Schaden komplett zu beheben. Aber sie hat keinen Cent mehr.

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