Lutz van der Horst ist aus der ZDF-Satiresendung "heute-show" nicht mehr wegzudenken. Jetzt überrascht der 50-jährige Comedian mit persönlichen Einblicken in sein Privatleben. In seinem neuen Roman "Konfetti-Blues" verarbeitet er auch seine eigene Geschichte.
Die Hauptfigur Max, ein erfolgloser Komiker, der sich als bisexuell outet und die große Liebe sucht, hat viel mit van der Horst selbst gemein. "Die Hauptfigur Max ist zwar fiktional, hat aber dennoch viel mit mir zu tun", erklärt der TV-Star.
Van der Horst musste offenbar ganze 20 Jahre warten, bis er das Werk veröffentlichen konnte. Sein Management habe damals blockiert: "Wenn es um Themen wie Partys, Drogen oder Queersein geht, meinte mein Management damals: Das können wir nicht veröffentlichen."
Ein klassisches Coming-out gab es für den Entertainer nie. "Ich habe mich nie vor eine große Gruppe gestellt und es verkündet. Ich habe meine Sexualität einfach nicht länger verschwiegen", erzählt er.
Die Idee zum Roman hatte van der Horst vor zwei Jahrzehnten - in einer schweren Lebenskrise. Schon früh habe er gemerkt, dass er "anders empfindet". Man spüre es die ganze Zeit, könne es aber nicht einordnen, so der Comedian.