Zebrastreifen: Ärger über "aufgemalte" Werbung

Bild: Denise Auer
Bereits auf fünf Übergängen ist Lidl-Werbung aufgetaucht. Das sorgt für Verwunderung bei Passanten und Ärger bei der Stadt. Lidl betont: "Das ist ohne unser Wissen gemacht worden".
Das erste Logo des deutschen Lebensmittel-Diskonters ist Donnerstagfrüh auf einem Fußgängerübergang am Siebensternplatz (Neubau) aufgetaucht. Im Verlauf des Tages kamen noch vier dazu. "Aufgemalt" wurden sie von der Werbeagentur "Boomerang Media", mittels Kärcher und Schablone.

Reinigen die Straße

"Eigentlich reinigen wir die Übergänge", sagt Verkaufsleiter Heimo Bacher. Insgesamt wurden 15 aufgebracht, schätzt er. Die Stadt findet den Marketing-Gag nicht lustig.

"Verkehrsteilnehmer können abgelenkt und dadurch gefährdet werden", sagt Matthias Holzmüller von der MA 28. Detail am Rande: Der Zebrastreifen in Neubau führt zu einem (österreichischen) "Spar".

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