Zecken-Impfung bald um rund 50 Euro teurer

Die Gebietskrankenkasse OÖ beendet ihre Zeckenschutzimpfaktion. Für die Bevölkerung bedeutet das vor allem eines: Das Impfen wird um einiges teurer.

Bisher war es möglich, sich im Rahmen der Zeckenschutzimpfaktion sehr günstig impfen zu lassen. Die Impfung und der Impfstoff selbst kosteten in den Gesundheitszentren der OÖGKK für Erwachsene 17,20 Euro, für Kinder 13,20 Euro.

Rund 17.000 Oberösterreicher haben es im Vorjahr in Anspruch genommen, sich impfen zu lassen.

Mit Ende dieser Impfaktion wird die Impfung empfindlich teurer. Denn: Alleine der Impfstoff kann bis zu 50 Euro kosten, muss künftig auch selbst besorgt werden.

Der Hausarzt, der den Impfstoff dann spritzt, verlangt dafür noch einmal eine Gebühr. Laut Ärztekammer sind das im Schnitt 14 Euro. Es kann aber auch mehr sein. Je nach Arzt.



50 Euro mehr


Rechnet man also Impfstoff (50 Euro) plus Impfgebühr beim Arzt (14 Euro), dann kommt man schnell auf 64 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr kostet damit die Impfung für ein Kind also um rund 50 Euro mehr!



Der Grund


Doch warum das Ganze? "Heute" hat bei der Gebietskrankenkasse in Oberösterreich nachgefragt. Der Hintergrund ist eine Vereinheitlichung der Leistungen in den einzelnen Bundesländern.

Heißt im Klartext: Dass Oberösterreicher so billig impfen konnten, sei im Vergleich zu anderen Bundesländern, die das nicht anbieten, "unfair". Das sei zwischen den einzelnen Kassen ausgemacht worden.

Alle dürften sich aber nicht daran halten. In der Steiermark gibt es laut Website der Gebietskrankenkasse die Aktion weiterhin. Warum das so ist, könnte ein Blick auf die Verbreitung von Zecken in Österreich erklären. Die meisten gibt es nämlich in der Steiermark, in Kärnten, in NÖ und in Oberösterreich.

(rep)

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