Zehn illegale Flüchtlinge in Zügen aufgegriffen

Die Polizei griff insgesamt zehn Personen in zwei Zügen auf.
Die Polizei griff insgesamt zehn Personen in zwei Zügen auf.Bild: iStock/Symbolbild
Im Rahmen von fremdenpolizeileichen Kontrollen griff die Polizei in zwei Reisezügen zehn illegale Flüchtlinge auf. Einer von ihnen leistete dabei heftigen Widerstand.
In Kooperation mit italienischen Beamten führte die Polizei am Sonntag in Villach fremdenpolizeileiche Kontrollen in Reisezügen durch.

Dabei griffen sie in zwei Zügen insgesamt zehn Personen (fünf Nigerianer, vier Pakistani und ein Afghane) auf. Dabei konnte keiner von ihnen für ihre Aufenthaltsberechtigung in Österreich die notwendigen Dokumente vorweisen.

Die Männer wurden daher vorläufig festgenommen und in den Transitraum der Polizeiinspektion Villach-Bahnhof-AGM gebracht.

CommentCreated with Sketch.10 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Einer der Männer, ein 23-Jähriger aus Nigeria, wehrte sich gegen das Aussteigen aus dem Zug und spannte seine Muskulatur des ganzen Körpers dabei "extrem" an.

Mann setzte sich zur Wehr

Die Beamten konnten den Nigerianer nur mit viel Körperkraft aus dem Zug bringen. Dabei wehrte er sich allerdings mit aller Kraft und schrie lautstark herum. Der junge Mann wurde daraufhin mit Verdacht eines Krampfanfalles in das LKH Villach gebracht.

Die anderen Personen – mit Ausnahme einer 26-jährigen Frau aus Nigeria und ihrem 1-jährigen Kleinkind - wurden vorläufig in das PAZ Villach gebracht.

Sie wurden "gemäß den fremdenpolizeilichen Bestimmungen" dem Bundesamt für Fremdenrecht und Asylwesen übergeben, berichtet die Polizei.

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