Aus einem winzigen, mit Müll angehäuften Wohnhaus wurden jetzt zehn Katzen beschlagnahmt. Die Tiere waren stark unterernährt, eine Samtpfote hatte nur noch 1,7 Kilo.
Trauriges Tierschicksal im Weinviertel! Nach dem Krebstod eines Hausbesitzers, fand man in seiner Wohnung schlimme Zustände vor. Mittendrin: Zehn Katzen.
Beim Anblick des verwahrlosten Hauses mussten sogar die routinierten Mitarbeiter des Tierheims Dechanthof in Mistelbach schlucken: Das Gebäude randvoll mit Müll, überall Katzenkot und -urin.
"Kaum erträglich"
"Es war kaum erträglich. Es gab am ganzen Areal keinerlei Katzenkisterl. Die Katzen haben nur im Innenbereich gelebt. Unter den Kästen, auf den Möbeln – überall verschimmelter Katzenkot und teils verschimmeltes Futter", berichtet das Team auf Facebook.
Die Tiere, darunter fünf Kater und fünf Katzen sind allesamt schwer krank, verfloht und verwurmt. "Womöglich waren die Katzen aufgrund der Unterernährung gar nicht in der Lage sich zu vermehren", so die Tierschützer.
Denn: Die dünnste der Samtpfoten, "Mira", hatte nur 1,7 Kilo. Der schwerste Kater mickrige 3,15 Kilo.
Die Bande wird nun im Tierheim am Dechanthof in Mistelbach aufgepäppelt und medizinisch versorgt.
(nit)