Zehnjährigen in Hallenbad vergewaltigt: 7 Jahre Haft

Am Wiener Landesgericht stand am Dienstag wieder jener Iraker vor Gericht, der Ende 2015 einen zehnjährigen Buben im Theresienbad vergewaltigt haben soll. Bei einem ersten Prozess wurde er bereits rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Ein Teil des Urteils wurde aufgehoben, nun wurde darüber gerichtet, ob es auch eine Verurteilung wegen Vergewaltigung und damit ein höheres Strafmaß gibt. Der Iraker wurde nicht rechtskräftig erneut zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Am Wiener Landesgericht stand am Dienstag wieder jener Iraker vor Gericht, der Ende 2015 haben soll. Bei einem ersten Prozess wurde er bereits rechtskräftig wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Ein Teil des Urteils wurde aufgehoben, nun wurde darüber gerichtet, ob es auch eine Verurteilung wegen Vergewaltigung und damit ein höheres Strafmaß gibt. Der Iraker wurde nicht rechtskräftig erneut zu sieben Jahren Haft verurteilt.

Ins Gefängnis muss der Iraker so oder so, wie lange war aber noch die entscheidende Frage. Im ersten Schuldspruch war der 21-Jährige zu sechs Jahren verurteilt worden, der Oberste Gerichtshof sah aber den Punkt der Vergewaltigung zu wenig berücksichtigt und hob den Schuldspruch teilweise auf. Dieser Teil wurde am Dienstag neu verhandelt, um die angeklagte Vergewaltigung und schwere Körperverletzung aufgrund der schweren Traumatisierung seines Opfers zu berücksichtigen.

Dies war im Prozess am Dienstag geschehen, der Iraker wurde nichts rechtskräftig zu sieben Jahren Haft verurteilt. Dem Angeklagten hatten bis zu 15 Jahre Haft gedroht. Zusätzlich zu der Haftstrafe wurde dem Opfer 5.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Der Verteidiger des Angeklagten bat um drei Tage Bedenkzeit, weswegen das Urteil nicht rechtskräftig ist.

Tat schockierte das ganze Land

Die Tat Ende 2015 hatte ganz Österreich schockiert. Der erst am 13. September 2015 nach Österreich gekommene Flüchtling Amir A. zerrte im Theresienbad den kleinen Goran R. (10) in eine WC-Kabine und soll ihn dort vergewaltigt haben. Der Bub erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er im AKH behandelt werden musste. Der Flüchtling wurde noch im Bad verhaftet und gestand – er habe "vier Monate keinen Sex gehabt" und "seinen Gelüsten nachgegeben".

Seit der der Hochzeit mit seiner Frau und der Geburt seiner Tochter 2013 im Irak sei seine Frau "immer krank" gewesen, in Österreich habe er es "nicht ausgehalten, keinen Sex zu haben". Er habe ausgeprägte überschüssige sexuelle Energie", so der Mann nach seiner Festnahme. Nach Österreich sei er ggekommen, um seiner Familie "etwas aufzubauen". Die Polizisten fragten, ob es im Irak nicht auch verboten sei, mit Kindern Sex zu haben, darauf sagte er: "So etwas ist in jedem Land der Welt verboten".

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