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Zehnjähriger fand diese Mumie in Omas Dachboden

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:54

Schlechter Scherz oder grausiger Leichenfund? Ein Zehnjähriger hat in Diepholz in Deutschland auf dem Dachboden seiner Großmutter einen ägyptisch aussehenden Sarkophag mit einer Mumie darin gefunden. Eine Röntgenuntersuchung ergab, dass die Mumie menschliche Knochen enthält. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Anfangs dachten alle nur an eine Fälschung oder einen Scherz. Zu sehr klang die Geschichte wie aus einem Abenteuer-Roman: Ein Zehnjähriger entdeckte beim Stöbern auf dem Dachboden seiner Großmutter einen ägyptisch aussehenden Sarkophag. Im Inneren fand er eine in Leinen gewickelte Mumie.

Dann kam die schockierende Wende: Eine Röntgenuntersuchung ergab, dass das Bündel menschliche Knochen enthält. Nun ermittelt die deutsche Staatsanwalt. Gerichtsmedizinische Untersuchungen sollen die Todesursache klären. Auch das Alter der Knochen soll genau geklärt werden.

Mumie 2.000 Jahre alt?

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem Nachrichtenportal Spiegel Online mitteilte, deuten erste Ermittlungsergebnisse darauf hin, dass die Mumie rund 2.000 Jahre alt sei. Das ist überraschend, denn renommierte Experten hatten im Vorfeld deutlich gemacht, dass es sich um eine neuzeitliche Fälschung handle.

Spurensuche in der   Familiengeschichte

Wie die schwere Holzkiste mit den Knochen auf den Dachboden in Diepholz kam, ist noch unklar. Gut versteckt hatte sie dort offenbar mehrere Jahrzehnte gestanden. Der Vater des jungen Finders vermutet den Ursprung in der eigenen Familiengeschichte: Womöglich habe der bereits verstorbene Großvater sie in den fünfziger Jahren von einer Reise aus Nordafrika mitgebracht. Gegenüber der "Bild"-Zeitung kündigte Kettler an, er wolle nun alte Briefe seines Vaters nach Hinweisen auf den Ursprung des Fundes durchsehen.

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