Zehnjähriger fand Granate am Bisamberg

Ein Zehnjähriger fand im Bereich des Bisambergs einen Granate aus dem Zweiten Weltkrieg
Ein Zehnjähriger fand im Bereich des Bisambergs einen Granate aus dem Zweiten WeltkriegBild: LPD Wien
Eine Familie fand beim Spaziergang nahe Hagenbrunn einen Metallgegenstand. Erst zu Hause schöpften die Eltern Verdacht, dass es sich um ein Kriegsrelikt handeln könnte.
Ein zehnjähriger Bub entdeckte am Sonntagnachmittag beim Spazieren mit seiner Familie in Hagenbrunn im Bereich des Bisamberges einen Gegenstand aus Metall am Boden. Die Familie nahm den Gegenstand mit nach Hause.

Beim Reinigen kam den Eltern die Form des Gegenstandes seltsam jedoch vor, weswegen sie die Polizei verständigten. Ein sprengstoffkundiger Beamter stellte fest, dass es sich um eine deutsche Gewehrgranate aus dem Zweiten Weltkrieg handelte.

Aufgrund der Lage in einem Wohngebiet wurde die Granate auf einen nahegelegenen Golfplatz verbracht und in weiterer Folge durch den Entminungsdienst abtransportiert, berichtet die Polizei.

Was tun bei möglichen Kriegsrelikten



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Wer beim Wandern oder Spazierengehen mögliche Weltkriegsmunition findet, sollte folgende Präventionstipps beachten.

1. Fundort markieren und auf Distanz gehen!

Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffinden, merken oder markieren Sie sich den Auffindungsort und begeben sich in eine sichere Distanz.

2. Behörden informieren!

Rufen Sie unverzüglich entweder den Polizeinotruf 133 oder die europäische Notrufnummer 112.

3. Nicht berühren oder bewegen!

Lassen Sie aufgefundene Gegenstände unbedingt unverändert liegen. Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht manipuliert, gewaschen oder bewegt werden.

(red)

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