Resch hat beispielsweise den ersten Wiener Heurigengipfel ins Leben gerufen. Während der Corona-Lockdowns hat er mit dem "Team Döbling" dafür geworben, dass Abhol-Services und Ab-Hof-Verkauf bei den Betrieben genutzt werden sollen.
"Die Döblinger Heurigenkultur ist unser Gold. Wir müssen diese Kultur hegen und pflegen, es hängt viel daran, wie auch das Ortsbild des Bezirks", so Bezirksvorsteher Resch.
Immerhin verfügt der Bezirk Wien-Döbling über einen Grünraumanteil von über mehr als 50 Prozent. Einen großen Beitrag dazu leisten die Weingärten des Bezirks. Dem Bezirksvorsteher wurde nun eine besondere Ehre zu teil.
Er durfte gemeinsam mit Gemeinderat a.D. Albert Holub (SPÖ) einen Weinstock setzen. Holub hat sich auch nach dem Ausscheiden aus der Politik um die Döblinger Heurigenlokale bemüht und ist informell als "Heurigen Stadtrat" bekannt.
Im Gastgarten des Heurigen Wolff in der Rathstraße 46 wurde der neue Weinstock gesetzt. "Er ist mehr als "nur" ein Symbol für Wei und Geselligkeit, es ist ein Zeichen für das Döblinger Ortsbild, für den Erhalt der historischen Ortskerne und für die Unterstützung der Döblinger Landwirte", freute sich Resch.
Er nutzt die Gelegenheit allerdings auch für einen Appell. "Ja wir leben in einer großartigen Stadt. Um dieses lebenswerte Ambiente und die Qualität auch zu sichern und für weitere Generationen zu erhalten muss der Schutz des Ortsbildes auch ernst genommen werden. Der Bezirk hat kein bis kaum Mitspracherecht bei Baufragen oder Flächenwidmungen im Bezirk, dies sollte sich dringend ändern". Erst kürzlich wurde eine Schutzzone an der Grinzinger Straße aufgehoben. Resch fordert, dass solche Umwidmungen nicht mehr ohne Zustimmung des Bezirks beschlossen werden.